Elektrofahrrad Test – Sicherheit und Preis

Vor dem Kauf eines Elektrofahrrads sollte man sich hinreichend und intensiv mit dem Thema beschäftigen und dabei Modelle vergleichen, verschiedene Hersteller in Betracht ziehen und sich die aktuellen Testergebnisse von Elektrofahrrädern anschauen. Insbesondere die Testergebnisse können am Ende entscheidende Kaufargumente bringen oder dafür sorgen, dass man von einem bereits ausgesuchten Modell Abstand nimmt.

Stiftung Warentest hat in seiner Ausgabe von Test Juni 01.06.2013 mehrere Elektrofahrräder gestestet, das Testurteil fällt doch ehr beschaulich aus. Bei diesem Test wurden die Bedienung, die Konstruktion des Rahmens, die Bremsen und noch andere Dinge genauer unter die Lupe genommen. Testfahrer haben die verschiedenen Elektrofahrräder in den Bergen und im Labor gestestet.

Rahmenbruch, eine defekte Federgabel oder Bremsversagen sind ganz sicher keine Aspekte, die man sich bei einem Elektrofahrrad wünschen würde. Aus diesem Grund spielt der Punkt Sicherheit bei der Auswahl eines solchen Fahrrades eine besondere Rolle.

Umbausätze im Test – ELFEi vorne

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Sicherheit ist für E-Bikes durchaus relevant

Da Elektrobikes schnell bis zu 25 Stundenkilometer fahren können und die Tretunterstützung erst bei höheren Geschwindigkeiten abgeschaltet wird sollte das Rad in Sachen Sicherheit nicht nur befriedigende Resultate mit sich bringen. In Tests von ADAC oder Stiftung Warentest allerdings fielen viele Räder auf mit mangelhaften Noten durch. Die Testergebnisse brachten fehlerhafte Komponenten ans Tageslicht, Rahmenbrüche traten vermehrt auf. Um dies zu vermeiden ist die Berücksichtigung aktueller Testergebnisse vor dem E-Rad-Kauf unabdingbar. Immerhin möchte man sicher auf den Straßen und Fahrradwegen unterwegs sein.

Dennoch: bei schlechten Resultaten im Test von Stiftung Warentest gingen die mangelhaften Modelle in den Nachtest. Bremsen, Rahmen und Lenkerstabilität werden dann an neuen, baugleichen Modellen erneut überprüft. So können „Montagsmodelle“ erkannt und die Qualität der e-Bikes möglicherweise ganz anders bewertet werden.

Pedelecs: Vor dem Kauf informieren

Über die derzeit aktuellsten Testergebnisse für Elektrofahrräder kann man sich vor dem Kauf direkt beim ADAC oder der Stiftung Warentest informieren. Anhand der Ergebnisse lässt sich dann einfach und zuverlässig erkennen, ob Lenker, Räder oder auch Achsen ausreichend stabil sind und ob der Rahmen, die Federgabel oder auch die Nabenschaltung zuverlässig und ordentlich verarbeitet ist. Gleiches gilt dabei natürlich auch für Elektrofahrrad-Modelle, die eine Kettenschaltung verbaut haben oder für alle anderen Komponenten von Shimano, Kreidler und anderen Herstellern.

Neben dem Sicherheitsaspekt spielt bei Elektrofahrrädern, die mit Funk arbeiten noch ein weiterer Punkt eine entscheidende Rolle: die Modelle dürfen den Funk von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr nicht stören. Ist dies laut Testergebnissen der Fall sollte man besser auf ein anderes Pedelec ausweichen. Denn mit einem funkstörenden E-Bike bringt man möglicherweise nicht nur sich sondern auch andere Menschen in Gefahr.

Testsieger werden sich zu erkennen geben

Wer den genauen Bericht von Stiftung Warentest lesen möchte, der kann diesen auf der Webseite einsehen. Sie können aber auch davon ausgehen, dass die Testsieger das Testlogo bei sich als Aushängeschild verwenden. Sie werden gute Produkte in den Online Shops für Elektrofahrräder finden. Sollten Sie einen Umbau Ihres Fahrrads planen, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr Fahrrad noch allen Anforderungen entspricht und Stabil genug ist. Sicherheit ist auch hier extrem wichtig. Alte Fahrräder oder Fahrräder mit einer schlechten Bremse sollte man nicht zu einem Elektrofahrrad umbauen.